Angersbacher Pfarrer1
Pfarrer waren zu allen Zeiten wichtige Dokumentare gemeindlicher Ereignisse. Sie verfassten neben ihren eigentlichen Tätigkeiten Ortschroniken, notierten Wetterereignisse und führten die Kirchenbücher. Dem Pfarrer stand der Kirchenvorstand zur Seite, dazu der Kirchendiener, Glöckner, Balgtreter, Kirchenrechner. Es gab die Organisten und manchmal getrennt die Kantoren. Beides waren bis in unser Jahrhundert hinein die Lehrer.
Weitere kirchliche Mitarbeiter waren die zwei Altardiener, die jeweils jährlich vom Kirchenvorstand ernannt wurden, abwechselnd ein Bauer und ein Hintersiedler. Sie mussten den Klingelbeutel herumreichen, die Kollekten dem Pfarrer abliefern und an Abendmahlstagen den Wein im Pfarrhaus beim Beginn des Läutens in empfang nehmen, in langen schwarzen Trauermänteln gehüllt zum Altar tragen und während der Austeilung an die Kommunikanten die Tücher vorhalten und nach Beendigung die Weinkannen ins Pfarrhaus zurückbringen, damit der übrig gebliebene Wein an Arme und Kranke verteilt werden sollte.2
1328: Konrad von Rixfeld
Über Pfarrer Konrad von Rixfeld ist so gut wie nichts bekannt. In den bisherigen Aufstellungen über Angersbacher Pfarrer wird er nicht aufgezählt. Nur in dieser Urkunde aus dem hessischen Staatsarchiv betreffend das Jahr 1328 ist er erwähnt.3


1385: Pfarrer Heinrich
Auch von Pfarrer Heinrich wissen wir nur aus einer im Jahr 1385 verfassten Urkunde.4


? – 1527: Johann Lipp
Der katholische Pfarrer Johann Lipp verzichtete (aufgrund der Reformation) auf sein Amt und übergab alles, was dazugehörte, dem von Hermann Riedesel eingesetzten evangelischen Pfarrer Johann Hantzel.5 Johannes Lipp war ein Sohn des Großmüllers Heinz Lipp, der seinen gesamten Besitz im Jahre 1485 an Hermann III. Riedesel abtreten musste. Schon damals war er Pfarrer in Angersbach.6
1527 – ?: Johann Hantzel
Angersbach war die erste Gemeinde im Lauterbacher Gebiet, die evangelisch wurde. Am Sonntag nach Mariä Verkündigung 1527 hielt der Pfarrer Johann Hantzel die erste „evangelische“ Predigt. Er bekurkundete, „daß Johann Lip, der ein Pfarrer zu Angersbach gewest ist, ihm die Pfarr mit allem Gebrauch und Einkommen übergeben habe, in Gegenwart der ehrenfesten Johann und Hermann Riedesel, Gebrüder zu Eisenbach“.7
1566 – 1577: Johannes Koburger
Johannes Koburger war noch 1566 als Student in Marburg eingeschrieben. Bis 1577 war er Pfarrer in Angersbach. Von 1577 bis 1593 Pfarrer in Engelrod und von 1593 bis 1609 Pfarrer in Schlitz.8
1578 – 1608: Heinrich Schnell
Schnell stammte wohl aus Lauterbach, war 1563 Student in Marburg, bis 1578 Schulmeister in Ober-Ohmen, bevor er als Pfarrer 1578 nach Angersbach kam. Er starb 1608.9
„Die noch kleine Kirche muß mehrfach erneuert worden sein. Die Angersbacher wollten dann aber einen höheren, schöneren Turm haben, was ihre Kräfte überstieg. Vorhanden ist noch der Bittbrief, den Bürgermeister und Rat der Stadt Lauterbach bereits 1498 ausgestellt haben, mit dem Sammler durchs Land zogen, um Geld für den hiesigen Kirchbau zu sammeln. (…)“10 Heinrich Schnell überbrachte eine Kopie des Briefs 1605 den Freiherrn zu Riedesel, so dass uns der Brief erhalten blieb.
1608 – 1621: Friedrich Beyenbach
Beyenbach war Pfarrer zur Zeit der 1. Pestwelle in Angersbach (1611-1612). Er überlebte die Pest und ist erst 1621 gestorben.11
1621 – 1635: Conrad Möller

Am 16. Oktober 1635 starb Pfarrer Conrad Möller an der Pest, nachdem er zuvor so viele Opfer zur letzten Ruhe geleitet und zahlreichen Familien Trost gespendet hatte.12
1635 – 1655: Paul Rosenbusch
Paul Rosenbusch war vor 1635 Schulmeister in Lauterbach, er wurde begraben am 4.7.1655.13
1656 – 1663: Simon Werner
Er kam aus Brotterode und war vorher von 1654 bis 1656 Kantor in Lauterbach. Er starb am 12.6.1663.14
1663 – 1694: Adam Sartorius
Er war von Bischhausen in Sachsen, studierte in Gießen seit 1659, war von 1663-1694 Pfarrer in Angersbach, trat 1694 in den Ruhestand und starb, alt 70 Jahre und 5 Monate am 18.1.1701 zu Frischborn. Wappen: ein von 3 Pfeilen durchbohrtes Herz, aus dem 3 Rosen wachsen. Legende: A.S.15

Wegen „Schwachheit“ wurde ihm als Adjunkt von 1685 bis 1687 Henricus Laurentius (Heinrich Lorenz) „verordnet“, der gleichzeitig Rektor in der Lauterbacher Lateinschule war und von 1687 bis 1703 Pfarrer in Hopfmannsfeld (*1639 +1703).16
Von 1692-1694 war sein Adjunkt Johann Ernst Reinhardi von Schmalkalden.17
1694 – 1702: Johannes Altenburg
Von Bad Hersfeld stammend; 1676—1678 Rektor in Lauterbach; 1678—1694 Pfarrer in Landenhausen; starb am 15. 11. 1702 an den Folgen eines Schlaganfalls, den er auf der Kanzel erlitten hatte; er wurde in der Kirche bestattet.18

1703 – 1729: Johann Hermann Vockerodt

Er stammt aus Leina in Sachsen-Gotha, geboren 1672.19 Er wurde im Juni 1729 in der Kirche vor dem Altar beigesetzt, wo sein Grabstein noch zu sehen ist. In den Geschichtsblättern 1914, Nr. 7/8 ist die Inschrift wiedergegeben.
1729 – 1758: Johann Josias Vockerodt

Geboren 1704 in Angersbach. Von 1727 bis 1729 war er Adjunkt seines Vaters und Vorgängers; er starb am 4.5.1758 und wurde in der Kirche neben seinem Vater begraben.20
Einer seiner Söhne war Ernst Heinrich Vockerodt (*1744 +1804). Dieser war von 1763 bis 1776 Konrektor an der Lauterbacher Lateinschule, von 1776 bis 1783 Pfarrer in Landenhausen und von 1783 bis 1804 Pfarrer in Frischborn.21
1758 – 1788: Johann Wilhelm Hoffmann
Geboren am 27.3.1728 in Nieder-Moos, gestorben am 9.3.1788 in Angersbach. Sohn des Gerichtsschreibers Johann Melchior Hoffmann.22
1788 – 1802: Johann Wilhelm Dieffenbach
Johann Wilhelm Dieffenbach wurde am 23.2.1755 in Maar geboren. Er wirkte bis 1781 als Vikar in Freiensteinau, von 1781-1788 war er Pfarrer in Wallenrod, bis er schließlich von 1788-1802 das Pfarramt in Angersbach ausübte. Danach war er bis 1813 Pfarrer in Nieder-Moos und starb dort am 2.12.1813.23

Sein Sohn Ludwig Christian wurde am 16.7.1791 in Angersbach geboren. Ludwig Christian war seit 1832 mit den Geschäften der 1. Pfarrei und des Dekanats Schlitz betraut, wo er 1840 auch Oberpfarrer wurde. Darüber hinaus war er Mitglied der Ersten Kammer des Landtags des Großherzogtums Hessen.24 Er heiratete Friederike Schlez, Tochter des bekannten Schlitzer Theologen, Pädagogen und Schriftstellers Johann Ferdinand Schlez.25
Das Dieffenbachsche Wappen zeigt in Silber (auch Gold) einen auf blauem Wasser schwimmenden Fisch, auf dem Helm 3 gestielte und beblätterte rote Rosen. Decken blau-silber.26
1802 – 1818: Johann Friedrich Christian Soldan
Geboren 1762 in Wallenrod, Sohn des Pfarrers Georg Christian Soldan, bis 1802 Adjunkt in Altenschlirf. Er starb am 13.4.1818.27
1818 – 1852: Friedrich Christian Ebel
Ebel, Jahrgang 1769, war zuvor Oberpfarrer in Lauterbach und ging aus Gesundheitsgründen nach Angersbach. Er muss ein befähigter Mann gewesen sein, führte anstelle des erkrankten Inspektors Sartorius von Lauterbach einen Teil der Inspektoratsgeschäfte, in Schulvisitationen, die Pfarr- und Lehrereinführungen usw. durch. Schon 1822 wurde er 53-jährig wegen Kränklichkeit beurlaubt, aber wohl wegen seiner Verdienste nicht pensioniert. Man gab ihm Vikare als Gehilfen bei und zwar sechs an der Zahl.28 Ebel war bereits 1842 nach Lauterbach gezogen, wo er am 11. Dezember 1855 mit 86 Jahren starb.29 Der Angersbacher Christoph Möller teilt in seinem Schreibbuch im Jahr 1842 mit: „Den 5ten Juni nahm Herr Pfarrer Ebel seinen Abschied und zog nach Lauterbach, da hatte er drei Kinder. Lebt jetzt in dem Haus des Sohns, der Assessor ist.“30
Von seinem Sohn Friedrich Ebel, der soeben genannte Assessor, geb. am 12.1.1808 in Lauterbach31, stammt ein schönes Ölgemälde unseres Dorfs. Dessen Sohn Fritz Ebel wiederum, geb. 1835, war ein Landschaftsmaler und wurde deshalb als „Maler des deutschen Waldes“ bezeichnet“.32 Gemälde von ihm sind im Hohhaus-Museum in Lauterbach ausgestellt.
Ein weiterer Sohn von Friedrich Christian Ebel war von 1819 bis 1827 Pfarrer in Landenhausen, Freiensteinau und Stockhausen: Johann Christian Heinrich Ebel. Auch war er Rektor an der Lauterbacher Lateinschule (1819).33


Klagen werden lediglich über mangelhafte Sonntagsheiligung und sittliche Entgleisungen bei der Kirmes geführt.
Aus: Vergangenheit und Gegenwart, Seite 118
1852-1862: Ferdinand Briegleb


Geboren am 11. Mai 1818 in Stockhausen, gestorben 1910. Siehe gesonderte Beschreibung seiner Einträge in die Angersbacher Kirchenchronik. Ferdinand Briegleb war nach seiner Pfarrtätigkeit in Angersbach fast dreißig Jahre lang, bis zu seiner Pensionierung, Pfarrer in Schotten-Wingershausen und im Jahr 1881 Mitbegründer des Vogelsberger Höhen-Clubs (VHC). Auf dem ersten Hoherodskopf-Fest des Clubs (1882) hielt er die Festrede.34 Verfasser des Vogelsberglieds, siehe Bild.35
1862-1867: Pfarrei war in dieser Zeit unbesetzt
Die Pfarrei wurde in dieser Zeit von Nachbargeistlichen versehen.36
1867 – 1869: Friedrich Lehr

Pfarrer Friedrich Lehr, geb. 13. 3. 1814 in Gießen, gest. 11.3. 1869 in Angersbach,war nur kurze Zeit an seinem letzten Dienstort tätig, von 1867 – 1869. In dieser Zeit hat er sich, trotz schwacher Gesundheit, mit Hingabe seinen pastoralen Aufgaben gewidmet. Der Nachruf, der im Lauterbacher Anzeiger veröffentlicht wurde, legt davon Zeugnis ab.37
1870 – 1898: Johannes Rodemer
Geboren am 11.1.1823 als 4. Kind des Helmesmüllers Nikolaus Rodemer in Angersbach. Gestorben am 19.6.1898.38 Der Gemeinderat ernannte ihn zum Ehrenbürger bei seinem 50-jährigen Amtsjubiläum. Er war Pfarrer bis zu seinem Tode, 75 Jahre alt. Solches lange Wirken bis ins Alter war früher vor der Einführung der Kirchensteuerregelung verständlich, weil es noch keine ausreichende Ruhestandsversorgung gab.39 Rodemer war vor seiner Tätigkeit in Angersbach Pfarrer in Hopfmannsfeld von 1848-1870, davor Verwalter in Engelrod und Freiensteinau.40
1898 – 1902: Edmund Licht
Er kam zuerst als Vikar Pfarrer Rodemers am 22.10.1894 nach Angersbach und wurde am 21.12.1898 definitiv hier Pfarrer. Pfarrer Licht war ein großartiger Prediger. Unter ihm fand 1894 erstmals ein Heiligabendgottesdienst mit brennendem Christbaum statt, ebenso ein Silvesterabendgottesdienst. Diese sind nur einmal ausgefallen und zwar in 1918 am Ende des ersten Weltkrieges: Mangels Kerzen und Petroleum. Elektrisches Licht kam erst 1920 nach Angersbach, in die Kirche für 16.000.000 Mark. Schon 1919 erzeugte das Sägewerk Walter elektrischen Strom.41

1898 fuhr Edmund Licht mit einer Trachtengruppe mit über 30 Angersbacher Mädchen nach Darmstadt zur Einweihung des Denkmals für den Großherzog Ludwig IV.42 Er verfasste im Jahr 1900 eine Broschüre über Bad Salzschlirf und Umgegend, in der auch Angersbach an mehreren Stellen erwähnt wird (siehe unter anderem hier (rechte Seite).
Licht wurde geboren am 3.7.1867 zu Arnstadt/Thüringen als Sohn eines Schuhmachermeisters. Von 1893-1894 Vikar in Nieder-Erlenbach, 1894 Verwalter in Reichelsheim/Odenwald.43
1903 – 1906: Karl Berthold Stempel

Auf Pfarrer Licht folgte eine rasche Folge von Pfarrern bis in den 1. Weltkrieg hinein, die nicht lange hier waren. Zuerst war es Karl Berthold Stempel. Er kam 1903 aus Böbingen in der Rheinpfalz und ging im Oktober 1905 bis 1929 als Religionslehrer nach Mainz.44 Ab 1929 war er dann mit der Verwaltung der Pfarrei Wallenrod beauftragt. Geboren am 3.5.1866 zu Contwig in der Pfalz.45
1908 – 1912: Johannes Hoehne

Auf Pfarrer Stempel folgte am 18.1.1908 Johannes Hoehne, dem schon im Oktober das Ministerium Befreiung vom Vorsitz im Schulvorstand gewährte. Er hielt aber schon 21.1.1912 seine Abschiedspredigt und siedelte nach Baumgarten, Bezirk Liegnitz (Schlesien) über, wo er am 23.10.1911 zum Pfarrer gewählt wurde.46
Im Landesadressbuch für das Großherzogtum Hessen von 1906 ist Johannes Höhne bereits 1906 unter „Angersbach“ aufgeführt, da er schon von 1906 bis 1908 als Pfarrverwalter in Angersbach eingesetzt war. Geboren am 24.10.1873 in Bunzlau.47
1912 – 1913: August Memmert

Am 10.3.1912 wurde August Memmert, von Freiensteinau kommend (dort von 1908-1912 Pfarrer), hier eingeführt Er verabschiedete sich bald wieder am 12.1.1913, um in Darmstadt die Stelle des Vereinsgeistlichen für Innere Mission zu übernehmen.48
1913 – 1915: Hermann Hechler
Von 1913 bis 1916 war Hermann Hechler aus Assenheim kommend hier Pfarrer und folgte Pfarrer Memmert von 1916 bis 1919 als Vereinsgeistlicher des Hessischen Diakonievereins. Er war ab 1920 erster Pfarrer in Alsfeld.49
1916 – 1923: Hans Kietz
Mitten im Krieg wurde Hans Kietz 1916 in Angersbach eingeführt, wo er bis 1923 blieb, pensioniert wurde und schon am 16.5.1923 in Wiesbaden durch Schlaganfall verstarb.50 Die erste Gemeindeschwester in Angersbach war Margarethe Steinacker aus Hemmen, welche im November 1919 auf Anregung des Pfarrers Kietz nach Angersbach kam.51
Hans Kietz wurde am 1.8.1864 in Eberswalde geboren, war vor seiner Pfarrtätigkeit in Angersbach Lehrer in Bingen und Mainz und Pfarrer in Monsheim (1897-1909) sowie in Oppenheim (1909-1916).52
1923 – 1928 Pfarrvikare
Von 1923 bis 1928 war das Pfarramt Angersbach unbesetzt. Es folgten Pfarrvikare. Durch Dekan Müller wurde am 8.10.1922 Pfarrverwalter Karl Bernbeck aus Okarben hier eingeführt. Er mußte zuerst zwei Zimmer privat mieten, weil Vorgänger Kietz noch das Pfarrhaus bewohnte, konnte später oben im Pfarrhaus sein. Er ging mit Dekret vom 9.8.1924 bald als Pfarrer nach Brauerschwend, war dort später auch im Dekanat Alsfeld Dekan, später war er Krankenhauspfarrer in Frankfurt, ich, der Verfasser (Anm: Wilfried Hilbrig), kannte ihn noch als Ruheständler in Kassel. Dem am 31.8.1924 ebenfalls von Dekan Müller eingeführtem Pfarrverwalter Hugo Stutz stand erst die Privatwohnung seines Vorgängers zu, konnte dann oben im Pfarrhause wohnen. Er wurde 1928 nach Kriegsheim bei Worms versetzt.53
1928 – 1947: Wilhelm Krämer

Krämer war während der Nazidiktatur Pfarrer in Angersbach und hielt diese Zeit in seinen Ortschroniken fest. Er gründete 1929 einen Kirchenchor in Angersbach und trug Weihnachten 1931 auch zur Gründung des evangelischen Kirchenchores in Landenhausen bei. Dort hatte Krämer auch viel zu vertreten,54 so dass man ihn mit über 9 Jahren Dienst in Landenhausen eigentlich in die Reihe der Landenhausener Pfarrer einordnen kann.55

Krämer wurde am 19.5.1891 in Sandbach/Odenwald geboren. Er war von 1921 bis 1928 Pfarrer in Ober-Breidenbach und hatte vier Kinder.56 Nach seiner Zeit in Angersbach war er von 1947 bis 1957 Pfarrer in der evangelischen Kirche Kirchberg/Ruttershausen/Lollar und verbrachte dann seinen Ruhestand in Darmstadt.57 Er begründete die Angersbacher Kirchenzeitung „Heimatglocken“, die von 1928 bis 1940 erschien. Pfarrer Krämer starb am 18.3.1986.

1947 – 1981: August Klaus
„Es ist mir, Wilfried Hilbrig, wichtig, darauf hinzuweisen, daß der Nachfolger von Pfarrer Krämer, Pfarrer August Klaus, von 1947 bis 1981 dreiunddreißig Jahre in Angersbach Pfarrer gewesen ist und auch seit 1956 Dekan des Dekanats Lauterbach. Er ist dreimal zum Dekan gewählt worden. Ich durfte ihm als Mitglied des Dekanatssynodalvorstandes viele Jahre zur Seite stehen. Er hat über die Angersbacher Kirche, ihre Geschichte und ihre Schönheiten in dieser Festschrift einen ausgezeichneten Bericht gegeben, der meine Angaben sehr ergänzen kann.“58
1981 – 1990: Kurt Kessel
1990 – 2012: Dieter Pfannschilling
2014 – 2019: Jutta und Volker Weinmann
2020 – heute: Kerstin und Michael Gütgemann

Die von 1608 ab gut und lückenlos geführten Kirchenbücher geben nicht nur Aufschluss über die Vorfahren der Angersbacher und Rudloser Familien, sondern lassen auch mancherlei aus den Zeitläuften, den kirchlichen Verhältnissen und sittlichen Zuständen im Laufe der Jahrhunderte erkennen.
Aus: Vergangenheit und Gegenwart, Seite 118

- Soweit nicht anders vermerkt, stammen die Daten aus der Aufstellung Vergangenheit und Gegenwart, S. 116 f. ↩︎
- Angersbachs Geschichte, S. 70. ↩︎
- Hessisches Staatsarchiv Marburg, HStAM, Urk. 77, 19. ↩︎
- Hessisches Staatsarchiv Marburg, HStAM, Urk. 56, 605. ↩︎
- Angersbachs Geschichte, S. 27. ↩︎
- Vergangenheit und Gegenwart, S. 69. ↩︎
- Vergangenheit und Gegenwart, S. 115. ↩︎
- Pfarrer- und Schulmeisterbuch, S. 310. ↩︎
- Pfarrer- und Schulmeisterbuch, S. 331. ↩︎
- Angersbachs Geschichte, S. 24. Der Bittbrief ist in Riedesel 2, S. 476 abgedruckt. ↩︎
- Pfarrer- und Schulmeisterbuch, S. 331. ↩︎
- Vergangenheit und Gegenwart, S. 74, 116. ↩︎
- Pfarrer- und Schulmeisterbuch, S. 331, 326. ↩︎
- Pfarrer- und Schulmeisterbuch, S. 331, 328. ↩︎
- Heimatblätter 1933, Nr. 27; Vergangenheit und Gegenwart, S. 116; Pfarrer- und Schulmeisterbuch, S. 331. ↩︎
- Geschichtsblätter 1926 Nr. 2/3, S. 16 f.; Pfarrer- und Schulmeisterbuch, S. 340. ↩︎
- Vergangenheit und Gegenwart, S. 116. ↩︎
- Vergangenheit und Gegenwart, S. 116 ↩︎
- Pfarrer- und Schulmeisterbuch, S. 331. ↩︎
- Pfarrer- und Schulmeisterbuch, S. 331. ↩︎
- Geschichtsblätter 1925, Nr. 12, S. 118; Pfarrer- und Schulmeisterbuch, S. 338. ↩︎
- Pfarrer- und Schulmeisterbuch, S. 331. ↩︎
- Dieffenbach, Johann Wilhelm, in: Hessische Biografie (Stand 21.8.2025); Geschichtsblätter 1917, Nr. 7/8, S. 158 f. ↩︎
- Dieffenbach, Ludwig Christian, in: Hessische Biografie (Stand 21.8.2025); Geschichtsblätter 1917, Nr. 7/8, S. 158 f. ↩︎
- Schlez, Johann Ferdinand, in: Hessische Biografie (Stand 21.8.2025); Geschichtsblätter 1917, Nr. 7/8, S. 158 f; zu Ludwig Christian Dieffenbach siehe auch Geschichtsblätter 1921 Nr. 11/12, S. 192. ↩︎
- Geschichtsblätter 1917, Nr. 7/8, S. 159. ↩︎
- Pfarrer- und Schulmeisterbuch, S. 331. ↩︎
- Angersbachs Geschichte, S. 54 f.; Vergangenheit und Gegenwart, S. 117; eine Auflistung der Vikare in Geschichtsblätter, 1917, Nr. 1/2, S. 134. ↩︎
- Geschichtsblätter 1917, Nr. 1/2, S. 134. ↩︎
- Angersbacher Begebenheiten 2, S. 38. ↩︎
- Angersbacher Begebenheiten 2, S. 147. ↩︎
- Siehe Wikipedia; Angersbacher Begebenheiten 2, S. 150. ↩︎
- Aus der Landenhäuser Pfarrchronik, auszugsweise in Geschichtsblätter 1924, Nr. 4, S. 32; auch als Christian Heinrich Ebel aufgeführt (Pfarrer- und Schulmeisterbuch, S. 327, 328, 342) oder als Eitel Christian Heinrich Ebel (Landenhausen in 12 Jahrhunderten, S. 255 f.). ↩︎
- Siehe Artikel links aus Buchenblätter 1988, S. 86. ↩︎
- Siehe auch hier. ↩︎
- Vergangenheit und Gegenwart, S. 117. ↩︎
- Text und Foto aus Angersbacher Begebenheiten 2, S. 78. ↩︎
- Vergangenheit und Gegenwart, S. 117. ↩︎
- Angersbachs Geschichte, S. 68. ↩︎
- Angersbachs Geschichte, S. 67; Vergangenheit und Gegenwart, S. 117; Pfarrer- und Schulmeisterbuch, S. 332. ↩︎
- Angersbachs Geschichte, S. 69. ↩︎
- Angersbacher Begebenheiten 2, S. 94. ↩︎
- Pfarrer- und Schulmeisterbuch, S. 332. ↩︎
- Angersbachs Geschichte, S. 69. ↩︎
- Pfarrer- und Schulmeisterbuch, S. 332. ↩︎
- Angersbachs Geschichte, S. 70. ↩︎
- Pfarrer- und Schulmeisterbuch, S. 332. ↩︎
- Angersbachs Geschichte, S. 70. ↩︎
- Angersbachs Geschichte, S. 70. ↩︎
- Angersbachs Geschichte, S. 70. ↩︎
- Vergangenheit und Gegenwart, S. 107. ↩︎
- Pfarrer- und Schulmeisterbuch, S. 332. ↩︎
- Angersbachs Geschichte, S. 72. ↩︎
- Ausführlich und mit Auszügen aus den Ortschroniken: Angersbachs Geschichte, S. 72 ff. ↩︎
- Landenhausen in 12 Jahrhunderten, S. 390. ↩︎
- Angersbachs Geschichte, S. 72. ↩︎
- Landenhausen in 12 Jahrhunderten, S. 390; ev. Kirche Kirchberg (Lahn). ↩︎
- Angersbachs Geschichte, S. 135. ↩︎
