Die Entwicklung Angersbachs durch die Jahrhunderte

Klicke auf die Pfeile, um mehr zu erfahren.

812 erste urkundliche Erwähnung Angersbachs

Bei der Gründung der Schlitzer Kirche wurden in einer Grenzbeschreibung die Marken der Gerichte Schlitz, Lauterbach und Aula festgelegt. Zwei der vorhandenen Abschriften der alten Urkunde bringen den Namen z’Angerespah, eine andere gibt ihn als Angerespah wieder.1 Siehe auch die zwei Bilder rechts aus dem „Codex Eberhardi“. Weitere Infos zur Herkunft des Namens „Angersbach“ findest Du hier.

1000 Bau einer Burg auf dem heutigen Kirchplatz durch die Herren von Angersbach

Die „Herren von Angersbach“ gehörten zweifellos zu den bedeutendsten Landadelsgeschlechtern unserer engeren Heimat. Ihre Burg, die um das Jahr 1000 erbaut wurde, lag auf dem heutigen Kirchplatz. Nur noch wenige Reste sind davon erhalten geblieben. Friedrich von Angersbach schenkte im Jahre 1114 Güter in Sternrod (Wüstung südlich von Angersbach) dem Kloster Fulda. Von 1193 bis 1197 erscheint ein Dietrich von Angersbach in den Urkunden. Er mag der Vater desjenigen Friedrichs gewesen sein, der um 1220 eine neue größere Burg errichtete und sich nach ihr „von Wartenberg“ nannte.2

1220 Bau der Burg Wartenberg

1232 wird urkundlich erstmals Friedrich von Wartenberg erwähnt. Es wird vermutet, dass er die Burg baute und die Wartenberger eine Seitenlinie der Dorfadelsfamilie „von Angersbach“ waren. Letztere bewohnten eine Wasserburg bei der heutigen Kirche.3

1265 Zerstörung der Burg Wartenberg

Abt Berthold von Leipholz, wegen seiner kleinen Gestalt „Abt Fingerhut“ genannt, zerstörte die Burg Wartenberg, die sich doch Friedrich von Angersbach, jetzt von Wartenberg, erst vor wenigen Jahren gebaut hatte.4

1375 Das Geschlecht der Wartenberger erlischt

Die Ehe von Friedrich und Else Wartenberg bleibt kinderlos.5 Allerdings lebt die Seite von Dietrich von Wartenberg im Geschlecht derer von Eisenbach und später Riedesel fort.

1495 ewiger Landfriede

Ein 30 Jahre währendes Fehdewesen geht zu Ende, in dem die Riedesel fast ununterbrochen mit kirchlichen oder weltlichen Herren in Fehde lagen.6 Unter dem deutschen König und späteren Kaiser Maximilian I. im Heiligen Römischen Reich wurde das Verbot des mittelalterlichen Fehderechts auf dem Reichstag zu Worms verkündet.

1527 Einführung der Reformation in Angersbach

Der katholische Priester in Angersbach, Johannes Lipp, dankte ab und übergab sein Amt an den evangelischen Geistlichen Johannes Hantzel.7 Lipp und Hantzel stammten beide aus Angersbach.8

1608 Ältestes Angersbacher Kirchenbuch

(Angersbachs Geschichte, S. 92).

1611-1613 1. Pestwelle in Angersbach

396 Sterbefälle waren zu verzeichnen (mehr als 1/3 der Bevölkerung). Auch von 1625-1629 (28 Tote) und 1635 (133 Tote) suchte der schwarze Tod Angersbach heim.9 Siehe auch „Der schwarze Tod in Angersbach„.

1618-1648 Dreißigjähriger Krieg

Die Kriegsparteien fielen abwechselnd (12 Mal) in unserem Dorf ein. Kriegsknechte drangen im Jahr 1640 in den Angersbacher Wald ein, nahmen dem Schäfer Hans Schmitt 400 Hämmel ab und trieben sie nach Fulda. Im gleichen Jahre wurde der Förster E. Pfeiffer erschossen, als er Reitern entgegentrat, die Vieh rauben wollten.10

1683 Beginn der Kirmes am letzten Donnerstag im September

Die Angersbacher feierten früher Sonn- und Montags die Kirmes, dehnten diese aber oftmals auf die ganze Woche aus. Das erschien der Obrigkeit schließlich zu bunt. Eine Verordnung aus dem Jahre 1683 verlegte deshalb die Kirmes in die zweite Wochenhälfte, beginnend am letzten Donnerstag im September. Erst Pfarrer Briegleb verschob den Festbeginn um einen Monat, dabei ist es bis zum heutigen Tag geblieben.11

1722 Erstmalige Erwähnung des Feuerschutzes

Die Gemeinde musste damals 60 lederne Eimer anschaffen. Außerdem gehörte es zur Pflicht eines jeden jungen Ehemannes, einen Ledereimer zu kaufen und diesen stets einsatzbereit aufzubewahren. Das Bild zeigt den letzten Hornisten, er wurde 1954 von einer Sirene abgelöst.12

1762 Einsturz eines Teils der Kirche

Am Drei-Königstag 1762 stürzte ein Teil des Gotteshauses ein, wird aber zügig wieder aufgebaut, so dass 1766 der Einweihungsgottesdienst stattfand. Mehr dazu hier.

1768 Geburt Johann Heinrich Völler

Der Hof-Instrumentenmacher und Erfinder Johann Heinrich Völler erblickt als eines von 11 Kindern am am 7. März 1768 das Licht der Welt.13

1786-1787 Bau einer Kirchenorgel

Eine Orgel mit 17 tönenden Registern wurde 1786 von Orgelmacher Johannes Schlothmann aus Spangenberg gebaut. Der junge Angersbacher Johann Heinrich Völler trat bei dieser Gelegenheit in die Lehre bei ihm ein.14

1806 Angersbach wird hessisch

Die von Riedesel beherrschten über Jahrhunderte einen selbständigen kleinen Staat, trieben also ihre eigene Politik. Dem setzte erst der Franzosenkaiser Napoleon 1806 ein Ende. Die Bewohner des riedeselschen Ländchens wurden hessische Untertanen und nach 1918 freie Bürger des Landes Hessen.15

1820 Die Gemeinde legt den jetzigen Friedhof an

Vorher diente der Baumgarten kurze Zeit als Beerdigungsstätte. Davor wiederum wurden die Toten bei der Kirche bestattet.16

1842 Gründung des Dachziegelwerks

Weitere Infos hier.

1844 Angersbacher Mädchen mit Tracht in Darmstadt

Im August 1844 wird in Darmstadt die Ludwigssäule enthüllt. Neben zahlreichen anderen Trachten aus dem gesamten Großherzogtum durften auch sechs Angersbacher Mädchen mit ihrer Tracht daran teilnehmen. Mehr Infos dazu hier.

1848 Zerstörung des Dachziegelwerks

In den Wirren der deutschen Revolution 1848/49 wurde das Dachziegelwerk von „der kochenden Volksseele“ niedergebrannt, aber bald wieder aufgebaut, ca. 1850. Weitere Infos hier.

1848 Blitzstrahl trifft Kirche

Am 24.7.1884 kam es zu einem Blitzschlag in die Kirche und in die daneben sich befindliche Schule.

1849 Gründung des ersten Männergesangsvereins „Frohsinn“

Gründung durch Lehrer Wilhelm Ackermann, der auch dirigierte. Geprobt wurde im „Gasthaus zum Löwen“. Mit Ausbruch des 1. Weltkriegs erlosch das Vereinsleben. Ein weiterer Verein mit Namen „Eintracht“ wurde 1919 gegründet (siehe unter „1919“).17

1870/71 Deutsch-Französischer Krieg

Vom 19. bis 21. Juli 1870 wurden etwa 50 wehrtüchtige Angersbacher einberufen, hiervon sind zwei im Krieg gefallen. Zu deren Gedenken erinnert eine Tafel innen an der Westseite unserer Kirche: „Zur Erinnerung an die Krieger Christian Stamm und Christian Dittermann, gefallen am 18. August 1870 in der Schlacht bei Gravelotte“.18

1873 Bahnhofhaltestelle wird eingerichtet

Bereits im Winter 1870/71 konnte der erste Zug aus Richtung Lauterbach den neugebauten Bahndamm befahren.19 Mehr dazu hier.

1877 Gründung der Dampfdreschmaschinen-Gesellschaft

Im gleichen Jahr wurde die erste Maschine gekauft. 1924 wurde eine vierte Maschine gekauft, die bis in die 60er Jahre genutzt wurde.20

1882 Errichtung des ersten Hainigturms

Auch wenn er sich nicht in der Angersbacher Gemarkung befindet, ganz nah sind wir dennoch dran: Der Vogelsberger Höhen Club (VHC) errichtete 1882 ein Holzgerüst, den alten Hainigturm. Bereits am 10. August 1900 wurde der Zugang nach einem vorherigen Blitzeinschlag in der Nähe gesperrt. Die Grundsteinlegung des neuen Turmes (aus Basaltsteinen) fand schließlich Ende Juli 1906 mit einer einfachen Feier und Bierausschank statt (siehe auch unten, 1907).21

1899: Synode des evangelischen Dekanats tagt in Angersbach
1903/1904 Errichtung der Backsteinschule

Bis 1836 musste der einzige Angersbacher Lehrer bis zu 200 Schüler unterrichten. Erst 1839 wurde ein zweiter Lehrer genehmigt und der Unterricht in zwei Sälen des Fachwerkhauses an der Kirche gehalten. 1884 wurde dort ein weiterer Schulsaal für einen dritten Lehrer geschaffen. Im Jahr 1904 wurde an der Schulstraße der rote Backsteinbau mit 2 Schulsälen und Lehrerwohnung errichtet. Da die Schülerzahl im Jahr 1949 auf 360 anstieg, wurde die alte Schule wieder zu Hilfe genommen.22

1907 Einweihung des neuen Hainig-Aussichts-Turms

Mit den Worten: „Eilt hinauf, nach diesem Panorama, Alle, die ihr Freude an der Natur habt, Ihr werdet entzückt sein über das, was sich da dem Blicke darbietet und dankbar jenen Männern, die behilflich waren, uns dieses Kleinod zu schaffen“, begrüßte der Lauterbacher Anzeiger im Mai 1907 die Einweihung des neuen Hainig-Aussichts-Turms. Nur ein knappes Jahr hatten die Bauleute von der Grundsteinlegung bis zur Fertigstellung des 21 Meter hohen Bauwerkes gebraucht. Zum Abschluss der Feier sangen alle: „Dir, meinem Vogelsberg, gelte mein Lied“ – die Vogelsberger Nationalhymne.23 Komponiert wurde dieses Lied übrigens von Ferdinand Briegleb, Pfarrer in Angersbach von 1852 bis 1862.

1914 Errichtung einer Gemeindepflegestation in Angersbach

Am 3.2.1914 beschlossen in gemeinsamer Sitzung Kirchenvorstand und Gemeindevertretung die Errichtung einer Gemeindepflegestation in Angersbach.24

1919 Gründung des Männergesangsvereins „Eintracht“

Das singende Dorf Angersbach hatte nun zwei Gesangsvereine. Anlässlich eines Fests in Horas im Juni 1924 sangen beide Chöre. In der Folgezeit kam jedoch die Arbeit des „Frohsinn“ völlig zum Erliegen, etliche Mitglieder traten zu dem jungen Verein „Eintracht“ über.25 Siehe auch das Festprogramm zum 75-jährigen Bestehen der „Eintracht“ im Jahr 1994 unter dem Datum „1994“ unten.

1920 Gründung Fussballclub Edelweiß Angersbach

Im September des Jahres 1920 wurde der Fußballclub „Edelweiß Angersbach“ gegründet. Er trug nur Pokal- und Freundschaftsspiele aus. Da er keinerlei Unterstützung bei der Bevölkerung fand, löste er sich nach etwa einjähriger Tätigkeit auf. Das Vorhaben, den Verein ein Jahr später neu zu beleben, gelang jedoch nicht.26

1921 Errichtung eines Elektrizitätswerks

In der Silvesternacht 1921/22 wurde die Anlage auf dem Gelände gegenüber der Ziegelei in Betrieb genommen.27

1921 FC Angersbach verliert gegen Slitisa Schlitz im Fußball

Der Schlitzer Bote berichtet im Jahr 1921: „Unsere Mannschaft siegreich. Auf mehrmaligen Wunsch des F.C. Angersbach spielte am vergangenen Sonntag unsere 2. Mannschaft gegen die 1. Mannschaft des genannten Vereins. Es war eine Lust, die flinken, in Sportkleidung erschienenen Schlitzer Jungens zu sehen, wie sie den mit langen Stiefeln und Stehkragen bewaffneten Sportsfreunden einen Ball nach dem anderen durch die niedrigen Tore – von denen eins noch eine gebrochene Querstange hatte, die alsmal festgebunden werden mußte – senden konnten. Unterbrechungen gab es auch, und zwar mußte der Ball aus dem vorbeifließenden Wasser geholt werden, so daß auch die langen Stiefel ihren Zweck erfüllten. Daß es in Angersbach auch an einem Sportplatz fehlt, merkte man, als plötzlich zwei Männer, die Besitzer der Wiesen, in einiger Entfernung auftauchten und die Angersbacher sofort anfingen, die Tore abzureißen. Unseren Spielern gelang es, die Erlaubnis zum Weiterspielen zu erhalten. Mit 9:1 zu Gunsten unserer Mannschaft wurde nach Schlußpfiff der Platz geräumt.“28

1922 MGV Frohsinn Angersbach feiert 60-jähriges Fahnen-Jubiläum

Zwar wurde bereits kurz nach der Vereinsgründung 1849 eine Fahne geweiht. Doch schon im Jahr 1862 legte sich der Verein eine andere Fahne zu, da ihm die weiße Farbe der ersten Fahne missfiel.29 60 Jahre später, 1922, wurde somit das Fahnenjubiläum gefeiert.

1923 Gründung des Schützenvereins

Gründungsstätte war der idyllische Platz bei den Blockhäusern am Steinberg. Als Schießstände dienten die Lehmgrube bei der Helmesmühle und der Saal des Gasthauses „zum Löwen“.30

1923 Gründung „Verein der Vogelfreunde“

Die Vogelzucht selbst jedoch ist in unserem Dorfe weit älter. Neben den Kanarienvögeln wurden in vielen Häusern weiterhin Blutfinken gehalten. Informationen über die Vogelzucht in Angersbach findet Ihr hier.31

1925 Gründung des Turnverein 1925 Angersbach

Am 14. März 1925 wurde der „Sportverein Angersbach“ im Gasthaus Karl Adrian Möller („Altwirts“) von 17 sportbegeisterten jungen Männern gegründet. Nur wenige Zeit später wurde der Verein umbenannt in „Turnverein Angersbach“.32 Zum ersten Vorsitzenden wurde Otto Maurer gewählt, Sohn des Lehrers Heinrich Maurer.33

1925/1926 Aufstockung der Backsteinschule

Der Ziergiebel und das gesamte Dach mit seinen Krüppelwalmen wurde bei der (gestalterisch fast unauffällig erfolgten) Aufstockung des Gebäudes 1925/26 um ein Geschoss für zwei weitere Wohnungen gehoben und wiederverwendet.34

1926-1933 Flurbereinigung

Die Flurzersplitterung war bis dahin sehr groß, obwohl die Erbteilung in Angersbach nicht gang und gäbe war.35

1927 Gründung des Obst- und Gartenbauvereins

Erster Vorsitzender war der damalige Feldhüter Christoph Schwarz. Die seit 1939 bestehende Kelterei an der Fuldaer Straße wurde 1946 in die Schulstraße verlegt, privatisiert und erweitert.36

1927 Angersbach führt eine Biersteuer ein

Am 30.12.1927 ist im Amtsverkündungsblatt für den Kreis Lauterbach zu lesen, dass Angersbach eine Biersteuer einführt. Es handelt sich um eine Ortssatzung, mit der der örtliche Verbrauch von Bier, das in Angersbach hergestellt oder hier eingeführt wird, mit einer Steuer von 7% des Herstellungspreises besteuert wird.

1929 Fertigstellung einer zentralen Trinkwasserversorgung

Zunächst wurden Schürfversuche in den Haselwiesen, beim Weiher und bei der Teufelsmühle unternommen, die aber nicht den erhofften Erfolg zeigten. Erst Bohrungen in den Struthwiesen zeigten im Jahr 1928 ein ausreichendes Wasservorkommen.37 Die Heimatglocken berichten in der Ausgabe 2/10 November 1929: Die lange Zeit heiß umstrittene Wasserleitung ist nun Tatsache geworden, sie wurde anfangs des Monats in Gebrauch genommen. Sie liefert reichliches und gutes Wasser, das nicht so hart und salpeterhaltig ist, wie das Brunnenwasser es war. Manches Borngäls kann nun feiern und mancher Brunnenschwatz ist ein für allemal gehalten. Hoffentlich werden wir nun, wo wir alle von einem Wasser trinken, wieder alle eines Sinnes und vergessen, was an hin und her und Meinungsverschiedenheiten die Wasserleitungsfrage uns gebracht hat.38

1931 Bau eines Sportplatzes am Bahnhof

Dieser musste später aufgrund Industrieansiedlung am Bahnhof weichen, ein neuer Sportplatz „an den Sültzen“ wurde 1955 eingeweiht.39

1941 Angersbach muss 2 Kirchturmglocken abgeben

Mitten im 2. Weltkrieg, nur vier Tage vor Heiligabend, musste die Angersbacher Kirchengemeinde ihre beiden größten Glocken abgeben. Nur die dritte und kleinste blieb erhalten.40 Siehe auch der Beitrag zu den Angersbacher Kirchturmglocken.

1945 Einnahme Angersbachs durch die Amerikaner

Nach den Schilderungen Pfarrer Krämers: „Am Gründonnerstag, dem 29.3.1945, wurden die Dörfer Angersbach, Landenhausen, Rixfeld, Rudlos, Stockhausen und die Stadt Lauterbach von den Amerikanern erobert und besetzt. Eine große Gefahr, die unserem Dorf und wie vielen andern, Zerstörung und Untergang gebracht hätte, konnte im letzten Augenblick verhütet werden. Eine deutsche Flakbatterie, die in der Nacht vor dem Einrücken der Feinde ihre vier Geschütze in der Lauterbacher Straße aufgefahren hatte, wurde dran gehindert, das Feuer auf den von Lauterbach her eindringenden Gegner zu eröffnen. Unser Dorf hätte dann wohl das Schicksal gehabt wie Rixfeld. (…) Um die Mittagstunde des Gründonnerstags waren die letzten deutschen Flüchtlinge nach Landenhausen zu verschwunden. Ich bestieg den Kirchturm, um alles gut übersehen zu können. Auf dem Turm hatte ich durch meinen Sohn kurz zuvor die weiße Fahne hissen lassen, was der Feind wohlwollend aufnahm, wie uns später Polen berichteten“.41

1947 Gründung der VdK Ortsgruppe Angersbach

Der Notlage der Opfer des Völkerringens nahm sich in der Folgezeit der Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner (VdK) besonders an. Eine Ortsgruppe wurde in unserem Dorf 1947 gegründet. Damals zählte sie 24 Mitglieder, heute (1963) sind es 168. Als Vorsitzender wirkte seit 1949 Georg Thieme.42

1951 Angersbach erhält das Recht zum Führen eines Wappens

Siehe die separate Seite über das Angersbacher und Wartenberger Wappen.

1952 Gründung des Hausfrauenverbands

In Angersbach wurde 1952 der Hausfrauen Ortsverband, Mitglied im deutschen Hausfrauenbund e.V. gegründet.43

1952 Bau eines Schwimmbads in Angersbach

Im Jahr 1952 errichtete die Gemeinde ein Schwimmbad und schaffte so weitere Voraussetzungen für die sportliche Betätigung in der Gemeinde.44

1953 Bau der Dreschhalle

(Vergangenheit und Gegenwart, S. 141).

1953 Neubegründung des Schützenvereins nach dem Krieg

Der Verein wird neu begründet als „Schützenverein 1923/53 e.V.“ mit eigener Schießanlage für Luftdruckwaffen.45

1955 Einweihung des neuen Sportplatzes „in den Sülzen“ / 30jähriges Stiftungsfest TVA

Die Sportanlage am Bahnhof musste der Industrieansiedlung weichen. Am 21. Mai 1955 erfolgte, verbunden mit dem 30jährigen Stiftungsfest des Turnvereins, die festliche Einweihung des neuen Sportplatzes.46

1958 Der Schützenverein feiert 35-jähriges Bestehen

Die oberhessische Volkszeitung berichtet: „Anschließend brachte Bürgermeister Weber seine Anerkennung für den Schützenverein zum Ausdruck und überreichte einen Wanderpokal. Der Männergesangverein „Eintracht“ unter seiner bewährten Leitung von Kreischormeister Georg Schäfer trug mit einigen Chören zur Umrahmung dieses Abends bei. Anschließend spielte die Kapelle Fritsch zum Tanz.“

1959 Das letzte Backhaus wird abgerissen

Die Oberhessische Volkszeitung berichtet am 2. Mai 1959: „Im Zuge der Ausbauarbeiten in der Bahnhofstraße fällt auch das letzte gemeindeeigene Backhaus der Spitzhacke zum Opfer. Die Gemeinde Angersbach hatte drei Backhäuser. Man unterschied daher das obere Backhaus (Backhaus in der Rudloser Straße), das untere Backhaus in der Bahnhofstraße und das neue Backhaus in der Mittelstraße. Da sich die Bewohner in der Auswahl des Backhauses nicht einigen konnten – entnehmen wir einem Protokoll der Gemeindevertretung aus dem Jahre 1871 – wurden jedem Backhaus die Häuser zugeteilt. Die Backhäuser wurden jedes Jahr meistbietend verpachtet.“47

1962/1963 Verrohrung des Dorfwassers in der Rudloser Straße

Es war notwendig, das Dorfwasser, das die Straße in zwei Teile teilte, auf einer Strecke von 300 m zu verrohren, um so ein wichtiges Verkehrsproblem unseres Ortes zu lösen.48

1963 1150-Jahrfeier der Gemeinde Angersbach / Otto Schnell erstellt Festschrift

Da Angersbach 812 erstmals urkundlich erwähnt wurde, hätte die Feier eigentlich schon ein Jahr vorher, also 1962, stattfinden müssen. Die Bauarbeiten wegen der Verrohrung des Dorfwassers ließen dies aber wohl nicht zu (siehe vorheriges Datum). Der Angersbacher Lehrer Otto Schnell stellte die Festschrift für die Jubiläumsfeier zusammen.

1965 Gründung des Carneval Club Zeppe

Dieser hat sich die Pflege und Förderung des karnevalistischen Gedankens und des heimatlichen Brauchtums zur Aufgabe gemacht.49

1969 Grundsteinlegung Mittelpunktschule Angersbach

Am 17.12.1969 fand die Grundsteinlegung und das Richtfest statt.50

1969 Gründung des Vereins für deutsche Schäferhunde

Der Zucht und Ausbildung von deutschen Schäferhunden hat sich der 1969 gegründete Verein für deutsche Schäferhunde, Ortsgruppe Angersbach e.V., angenommen. Er besitzt einen eigenen Übungsplatz mit Vereinsheim.51

1970 Gründung des Heimat- und Verkehrsvereins

Am 20. April 1970 fanden sich auf Einladung des Bürgermeisters Karl Hans Roth 47 heimatbewusste Bürgerinnen und Bürger im Gasthaus zum Löwen („Altwirts“) zusammen und gründeten den Heimat- und Verkehrsverein Angersbach. Seit dem Zusammenschluss der Dörfer Angersbach und Landenhausen zur Großgemeinde Wartenberg in 1972 wurde der Name „Heimat- und Verkehrsverein Wartenberg (HVV)“ angenommen.52 Ziele des Vereins sind die Förderung des Fremdenverkehrs und der Verbesserung der Infrastruktur als Erholungsort. Im Gelände wird für Wanderwege und Sitzbänke gesorgt, Unterkunftsverzeichnisse werden aufgestellt und vieles mehr. Seit 1975 ist Wartenberg anerkannter Erholungsort.53 Siehe auch die Website des HVV.

1971 Einweihung der Mittelpunktschule

Die öffentliche Einweihung der Mittelpunktschule erfolgte am 27.11.1971. Vom Angersbacher Hauptlehrer Otto Schnell war die Mittelpunktschule, deren erster Rektor er werden sollte, mit viel Mühe vorbereitet. Leider starb er kurz vor der Vollendung.54 Der Lauterbacher Anzeiger interviewte den ehemaligen Schulleiter Edmund Lorenz im Jahr 2015 anlässlich seines 85. Geburtstages: „Damals wurde sich noch darüber gewundert, wieso eine Schule außerhalb des Dorfes gebaut werden sollte. Heute liegt sie mittendrin“, lacht der ehemalige Lehrer zum Abschluss der kleinen Reise in Angersbachs Geschichte.55

1972 Zusammenschluss der Orte Angersbach und Landenhausen zur neuen Großgemeinde Wartenberg

Karl-Hans Roth aus Angersbach wurde erster Bürgermeister der neuen Gemeinde. Die Burgruine Wartenberg gab Angersbach und Landenhausen nach ihrem Zusammenschluss den Namen und 1978 das Wappen.56

1972 Offizielle Gründung der Volkstanz- und Trachtengruppe

Angersbach war bis ins 19. Jahrhundert auch auswärts wegen seiner schönen Trachten bekannt. Als nach dem letzten Krieg das noch vorhandene Trachtengut in Abgang kam, rief Schwester Inge Kahlert 1965 zur Bildung einer ersten Tanzgruppe mit einheimischer Tracht auf. Offiziell wurde der Verein 1972 gegründet als Mitglied im Volkstanzbund.57 Mehr Infos zu Angersbacher Trachten hier.

1976 Gründung der „Fördergemeinschaft zur Rettung der Burgruine“

Tatkräftige, interessierte Männer taten sich zusammen, um die Burgruine zu retten. Sie riefen für den 19.11.1976 zur Gründungsversammlung einer „Fördergemeinschaft zur Rettung der Burgruine Wartenberg“ auf.58

1987 Wartenberg wird „15“, Angersbach und Landenhausen „1175“ / Grenzgedenkstein zwischen Angersbach und Bad Salzschlirf

Angersbach und Landenhausen wurden urkundlich erstmals im Jahr 812 erwähnt. 1972 wiederum erfolgte der Zusammenschluss zur Gemeinde Wartenberg. Somit feierte man in diesem historischen Jahr 1987 gleich zwei runde Geburtstage: 1175 Jahre seit der ersten Nennung der beiden Ortschaften sowie das 15-jährige Bestehen Wartenbergs.

In diesen Rahmen fügte sich die Enthüllung eines Grenzgedenksteins am 1. August 1987 ein, der die Aufschrift „Grenze seit 822“ trägt. Eben in diesem Jahr 822 wurde bei der Einweihung einer Kirche in Großenlüder ein noch nicht endgültig festgelegter Bereich, der Entenschnabel, geschlossen, und somit die Grenze zwischen Angersbach und Bad Salzschlirf bzw. den entsprechenden Einflussgebieten festgelegt.59

1994 Der Nachname „Angersbach“ feiert „Familientag“

Außer einem kleinen Dörfchen in Bayern gibt es sonst nirgendwo ein „Angersbach“. So kann ihrer aller Ursprung nur bei uns hier liegen. Zudem sind beinahe alle Familien mit Namen „Angersbach“ evangelisch. Zwei dieser „Angersbacher“ luden die Angersbachs von überall her zu einem „Familientag“ am 30.10.1994 in unser Dorf ein. Es kamen etwa 80 Personen, zum Teil von weit her, und tagten im Gasthaus „Stern“ („Neuwirts“).60

1994 Festwochenende 75-jähriges Bestehen des Männergesangvereins Eintracht Angersbach

Vom 25. bis 28. August 1994 feierte der MGV Eintracht Angersbach sein 75-jähriges Bestehen. Es spielte die Angersbacher Band „Ernest Icecube“, zahlreiche Angersbacher Vereine wirkten mit, so die Garde des Carnevalvereins Zeppe, Trachtengruppe und Turnerfrauen, die Dorfmusikanten und die Theatergruppe Angersbach. Durch die Abende führte Emil Stöppler.

1995 Der Carneval Club Zeppe startet mit dem Bau seines Vereinsheims

Am 7.9.1994 wurde der Bauantrag für das Vereinsheim gestellt, die Genehmigung ging am 4.4.1995 ein. Der damals 564 Mitglieder starke Verein erhielt eine Zuwendung von der Gemeinde Wartenberg, ferner wurde ihm die Gemeinnützigkeit zuerkannt (siehe Zeitungsausschnitt rechts aus dem LA vom 11.4.1995).

1996 Feier anlässlich 25 Jahre Mittelpunktschule Angersbach

Aus dem Vorwort des damaligen Bürgermeisters Manfred Dickel: „Wem gilt eigentlich der Glückwunsch zu diesem Jubiläum? Der Schule, ihrer Leitung und den Lehrkräften; den Schülern; den Eltern? Ich glaube, allen. Betrachten wir uns das Schulwesen in unserer Gemeinde vor knapp 200 Jahren. In Angersbach unterrichtete ein einziger Lehrer über 200 Schüler. In Landenhausen hatte der Raum für die Schüler keine Tische, so daß die Hefte auf dem Boden liegen mußten. Der Lehrer dort mußte einige Zeit um einen eigenen Stuhl kämpfen. Angesichts solcher Zustände noch zu Beginn des vorigen Jahrhunderts wird deutlich, daß der Glückwunsch zum 25-jährigen Jubiläum dieser Schule eigentlich allen gelten muß, Lehrern, Schülern und Eltern gleichermaßen.“

2000 Vorstellung Gedenkstein Wüstung Heiligenbach / Grenzbegehung Sattelstein

Im Mai 2000 wird ein Gedenkstein zur Erinnerung an die untergegangene Siedlung Heiligenbach von seinem Stifter und Gestalter Otto Stöppler und von Bürgermeister Manfred Dickel enthüllt.61

Ebenfalls im Mai 2000 fand eine Grenzbegehung statt, die am Grenzgedenkstein zwischen Angersbach und Bad Salzschlirf begann und u.a. zum Steinberg führte. Der Bad Salzschlirfer Heimatforscher Ferdinand Stein und der Landenhäuser Pfarrer im Ruhestand Wilfried Hilbrig erläuterten die historischen Entwicklungen.

2002 Renovierung der evangelischen Kirche

Renovierung von Turm, Innenraum und Orgel. Die Außentüren wurden 2016 renoviert. Weitere Infos auf der Seite der evangelischen Kirchengemeinde

2002 Anbringung Gedenktafel für den Vogelhändler und Züchter Dietrich Möller

An den Angersbacher Vogelhändler und Vogelzüchter Dietrich Möller erinnert eine Gedenktafel, die Hermann Walter zusammen mit dem Verein der Vogelfreunde Angersbach in der Lauterbacher Straße 31 im Juni 2002 in Angersbach anbringen ließ. Anwesend waren u.a. Prof. Dr. Karl-August Helfenbein und Bürgermeister Manfred Dickel.62 Siehe auch der Abschnitt Vogelzucht in Angersbach, wo u.a. über Dietrich Möller und den Zar von Russland berichtet wird.

2004 Das Wartenberg Oval öffnet seine Pforten

Passend zur Eröffnung am Freitag, dem 17. September, gastiert das große Johann-Strauß-Orchester im Wartenberg Oval unter der Moderation von Karl Oertl vom Hessischen Rundfunk.

2010 Gründung Angersbach Aktiv e.V.

Von vielen Angersbacher Mitbürgern angedacht und erwünscht, wird am 20. September 2010 eine organisierte Nachbarschaftshilfe mit dem Namen „Angersbach Aktiv e.V.“ ins Leben gerufen.

2012 Große Feier anlässlich 1200 Jahre Ersterwähnung von Angersbach

Der „Wartenberger Nachmittag“: Aus Anlass der 1200-jährigen urkundlichen Erwähnung bot vier Stunden lang hervorragende Unterhaltung.

2013 Gründung des Historischen Bildarchivs Angersbach (HBA)

Ziel des Vereins ist, die Vergangenheit mit Archivierung und Ausstellung historischer Fotografien lebendig zu erhalten und für zukünftige Generationen zu bewahren. Viele Bürger haben im Laufe der Jahre zahlreiche Fotos dem „Bildarchiv“ zur Verfügung gestellt, inzwischen sind an die 3000 Fotos archiviert.63

2015 Einweihung Bürgermeister-Manfred-Dickel-Platz

„Bürgermeister Manfred-Dickel-Platz“ ist jetzt auf dem Schild am Krombergsweg, dem Wanderweg 2 des Wartenberger Wanderwegenetzes, zu lesen. Zu seinem Abschied als Bürgermeister hatte Manfred Dickel im Januar dieses äußerst kreative Abschiedsgeschenk von allen Angersbacher Vereinen bekommen: eine Bank, einen Baum und ein Schild an einem eigenen Platz seiner Wahl.“64

Bürgermeister-Manfred-Dickel-Platz auf Google Earth

2018 Eröffnung des Zeitpfads Wartenberg

Der Zeitpfad ist ein ca. 18 km langer markierter Wanderweg durch den Ort und die Gemarkung Angersbach im Bereich des sogenannten Lauterbacher Grabens. Er zeigt an vielen Stationen unter anderem Gesteine aus ganz unterschiedlichen Zeitaltern und erläutert ihre Entstehung auf reich bebilderten Infotafeln.

2025 Der Turnverein wird 100 Jahre alt / Neues Tennisheim eingeweiht

Am 14.9.2025 fand die Jubiläumsveranstaltung anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Turnvereins Angersbach (TVA) im Wartenberg Oval statt. Um 10.00 Uhr begann der offizielle Festakt mit Reden des 1. Vorsitzenden Karsten Ittmann und des Bürgermeisters Olaf Dahlmann. Auch Landrat Dr. Jens Mischak – der als Jugendlicher Leichtathletik in Angersbach betrieb – kam zu Wort, umrahmt wurde die Feierlichkeit mit Liedbeiträgen von „Saengemerschu“ und Tanzeinlagen der Jugendgarde des Zeppe. Die Ehrenvorsitzenden Roland Habl und Wolfgang Post schilderten die Entwicklung des TVA von seinen Anfängen bis heute. Vielen Anwesenden standen die Tränen in den Augen bei einem eingespielten Video, in dem der 2022 verstorbene, langjährige Vorsitzende des TVA, Edmund Lorenz, von seinen positiven Erlebnisse mit dem TVA berichtete.65

Der LA berichtet in seiner Ausgabe vom 22.10.2025: Das neue Schmuckstück des Turnvereins Angersbach ist fertig: Das funkelnagelneue Tennisheim wird am Sonntag, 26. Oktober, von 11 bis 18 Uhr mit einem Tag der offenen Tür eingeweiht. Etwas über ein Jahr haben die Arbeiten, bei denen der Verein kräftig mit anpackte, gedauert. Im kleinen Kreis eingeweiht wurde das neue Tennisheim bereits am Donnerstagabend.66

2026 Alte Kläranlage hat ausgedient: Inbetriebnahme der Druckleitung nach Lauterbach / Fördergemeinschaft feiert 50-jähriges Jubiläum

Der LA berichtet am 31.1.2026: „Am 13. Januar wurden der Neubau der Pumpstation auf der Kläranlage Angersbach sowie die von dort zur Kläranlage der Stadt Lauterbach verlaufende Druckleitung offiziell durch die beiden Bürgermeister Rainer-Hans Vollmöller (Stadt Lauterbach) und Dr. Olaf Dahlmann (Gemeinde Wartenberg) in Betrieb genommen.“

Am 8.3.2026 feiert die Fördergemeinschaft zur Rettung der Burgruine Wartenberg ihr 50-jähriges Jubiläum. Ansprachen des Landrats Dr. Mischak, des Altbürgermeisters und Mitbegründers der Fördergemeinschaft Dickel sowie Liedbeiträge sorgten für eine gelungene Veranstaltung.


Es soll dem übermäßigen Fressen und Saufen und anderen Üppigkeiten vorgebeugt werden.

Verordnung aus dem Jahr 1683 zur Verlegung des Kirmesbeginns auf einen Donnerstag

Unter dem Mannsvolke gibt es viele von außerordentlicher Größe; unter dem Weibsvolke viele recht hübsche Gesichter; besonders in den Gerichten Cent, Stock-, Landenhausen und Engelrode; die mehrsten in den Dörfern Angersbach und Frischborn. Die Mädchen behalten auch hier länger ihr blühendes Aussehen, reine Haut, ihr kernhaftes, gewölbtes Busenwerk.

Moritz Gerhard Thilenius, ca. 180067

Die Einwohner von Angersbach sind ehemals Sachsen gewesen, die von Karl dem Großen hierher verpflanzt wurden. Die Sachsenart zeigt sich bei ihnen noch heute in der Zähigkeit, mit der sie an ihren alten Sitten, insbesondere an ihrer besonderen Tracht festhalten und allen Einflüssen der Mode widerstehen.68

Edmund Licht, Pfarrer in Angersbach, 1900
  1. Vergangenheit und Gegenwart, S. 13. ↩︎
  2. Vergangenheit und Gegenwart, S. 33 f. ↩︎
  3. Vergangenheit und Gegenwart, S. 34, 52. ↩︎
  4. Angersbachs Geschichte, S. 22 f. ↩︎
  5. Vergangenheit und Gegenwart, S. 54. ↩︎
  6. Vergangenheit und Gegenwart, S. 61. ↩︎
  7. Vergangenheit und Gegenwart, S. 69. ↩︎
  8. Angersbachs Geschichte, S. 27. ↩︎
  9. Vergangenheit und Gegenwart, S. 73. ↩︎
  10. Vergangenheit und Gegenwart, S. 76. ↩︎
  11. Vergangenheit und Gegenwart, S. 131 f. ↩︎
  12. Vergangenheit und Gegenwart, S. 112. ↩︎
  13. Völlers Lebensbeschreibung S. 4. ↩︎
  14. Angersbachs Geschichte, S. 40. ↩︎
  15. Vergangenheit und Gegenwart, S. 49. ↩︎
  16. Vergangenheit und Gegenwart, S. 111. ↩︎
  17. Vergangenheit und Gegenwart, S. 128, 148 f. ↩︎
  18. Angersbachs Geschichte, S. 68. ↩︎
  19. Vergangenheit und Gegenwart, S. 147. ↩︎
  20. Vergangenheit und Gegenwart, S. 141. ↩︎
  21. Bilder und Text aus Schneider, Lauterbach Geschichten und Geschichte, S. 170 ff. ↩︎
  22. Streifzug, S. 43 f.; siehe auch Landesamt für Denkmalpflege in Hessen (abgerufen 06/2025). ↩︎
  23. Bild und Text aus Schneider, Lauterbach Geschichten und Geschichte, S. 172. ↩︎
  24. Angersbachs Geschichte, S. 73. ↩︎
  25. Vergangenheit und Gegenwart, S. 149. ↩︎
  26. 100 Jahre Turnverein Angersbach, Festschrift 2025, S. 13. ↩︎
  27. Vergangenheit und Gegenwart, Seite 90. ↩︎
  28. Georg Lohn, Romantik und Kopfsteinpflaster, S. 138. ↩︎
  29. Fest-Buch zum 60-jährigen Fahnen-Jubiläum des Männer-Gesang-Vereins „Frohsinn“ Angersbach, S. 7. ↩︎
  30. Vergangenheit und Gegenwart, S. 152. ↩︎
  31. Vergangenheit und Gegenwart, S. 153. ↩︎
  32. Siehe ausführlich: Festschrift 100 Jahre TVA; Vergangenheit und Gegenwart, S. 151. ↩︎
  33. Vergangenheit und Gegenwart, S. 151. ↩︎
  34. Landesamt für Denkmalpflege Hessen (abgerufen 06/2025). ↩︎
  35. Vergangenheit und Gegenwart, S. 137. ↩︎
  36. Vergangenheit und Gegenwart, S. 142. ↩︎
  37. Vergangenheit und Gegenwart, S. 90. ↩︎
  38. Angersbachs Geschichte, S. 73. ↩︎
  39. Vergangenheit und Gegenwart, S. 151. ↩︎
  40. Vergangenheit und Gegenwart, S. 92. ↩︎
  41. Angersbachs Geschichte, S. 89, nach Einträgen von Pfarrer Krämer. ↩︎
  42. Vergangenheit und Gegenwart, S. 96. ↩︎
  43. Streifzug, S. 52. ↩︎
  44. Vergangenheit und Gegenwart, S. 108. ↩︎
  45. Streifzug, S. 51. ↩︎
  46. Vergangenheit und Gegenwart, Seite 151. ↩︎
  47. Siehe hierzu auch Angersbacher Begebenheiten 2, S. 146 f.; ein Bild des Backhauses in der Rudloser Str. um 1950 ist in Angersbacher Begebenheiten 1, S. 96 abgedruckt, ein weiteres auf S. 125 aus dem Inneren eines Backhauses mit dem Ehepaar Kaiser. ↩︎
  48. Bild und Text aus Vergangenheit und Gegenwart, Seiten 105 f. ↩︎
  49. Streifzug, S. 52. ↩︎
  50. MPS Angersbach, S. 12. ↩︎
  51. Streifzug, S. 51. ↩︎
  52. Website des Heimat- und Verkehrsvereins Wartenberg. ↩︎
  53. Streifzug, S. 52. ↩︎
  54. Angersbachs Geschichte, S. 135. ↩︎
  55. Lauterbacher Anzeiger, 4.12.2015. ↩︎
  56. Weiterführend: Streifzug, S. 57 ff. ↩︎
  57. Streifzug, S. 52. ↩︎
  58. Angersbachs Geschichte, S. 99. ↩︎
  59. Angersbachs Geschichte, S. 126 f.; Streifzug, S. 17. ↩︎
  60. Angersbachs Geschichte, S. 122; siehe auch Wartenberger Burg, S. 17. ↩︎
  61. Lauterbacher Anzeiger, 22.5.2000. ↩︎
  62. Lauterbacher Anzeiger, 12.6.2002. ↩︎
  63. Lauterbacher Anzeiger, 8.11. 2023. ↩︎
  64. Lauterbacher Anzeiger, 15.5.2015. ↩︎
  65. Siehe auch Bericht im Lauterbacher Anzeiger vom 16.9.2025. ↩︎
  66. LA, 25.10.2025 ↩︎
  67. Topographische Bemerkungen 1771- 1800 über das Physikat zu Lauterbach am Vogelsberge. Von Moritz Gerhard Thilenius, Dr. med., Herzoglich Nassauisch-Usingischer Geheimer Rat u. Leib-Arzt, vorh. Freih. Riedeselscher Stadt- und Landphysikus; abgedruckt in Geschichtsblätter für den Kreis Lauterbach, 1926, S. 20. ↩︎
  68. Mehr zu Pfarrer Licht hier; ob die Angersbacher Bevölkerung wirklich von den Sachsen abstammt ist fraglich. Wilfried Hilbrig schreibt hierzu: „Damit kommen wir in die Merowinger- und Karolingerzeit, ins 8. Jahrhundert zurück. Die unruhigen Jahre der Völkerwanderung waren vorausgegangen. In das lange Jahrhunderte auch hier in Mitteleuropa bestandene Reich der Kelten drangen schon im Jahrhundert vor Christus die Sweben in unser Gebiet von Thüringen her ein. Später stießen von Norden die Chatten vor. Zwischendurch überfluteten die Alemannen unser Gebiet und wanderten weiter. Einmal gab es auch einen Durchzug von wanderlustigen Sachsen, die schließlich aus Italien wieder zurück muß­ten nach Thüringen, wo sie fast aufgerieben wurden. Es ist anzunehmen, daß von all diesen Bevölkerungsgruppen kleinere Teile zurückblieben und hier siedelten. Es ist nicht bekannt, welche Bevölkerungsteile das waren. Weiterhin wird der Vogelsberg zunächst einmal leergeblieben sein, bis in der Zeit der Frankenkönige eine planmäßige Besiedelung einsetzte. In der Mitte des vorigen Jahrhunderts hat der Pfarrer Karl Briegleb (Anmerkung: Richtig ist wohl Ferdinand Briegleb) den ersten Band der Angersbacher Kirchenchronik geschrieben. Darin gibt er die Meinung wieder, die Angersbacher Bevölkerung stamme von der Gruppe der Sachsen ab, die sich hier niedergelassen hätten. Aber das ist ganz ungewiß. Vielleicht kommen Wissenschaftler einmal durch Untersuchung der sprachlichen Unterschiede und Wesensmerkmale dahinter, wo die verschiedenen volksmäßigen Unterschiede der Angersbacher und der Landenhausener liegen.“ (Aus Angersbachs Geschichte erzählt, S. 14). ↩︎